Konzert Reviews

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    • RE: Konzert Reviews

      Ich war im Zuge eines Festivals am Freitag bei Megaloh, den sollte man live echt mal gesehen haben. Auftritt war besser als bei der letzten Tour, da hat er nämlich eher ruhigere Songs gespielt, beim Festival gings eher noch vorne, was ich sehr begrüßt habe. Er hat quasi ohne Backup (manchmal hat sein DJ ausgeholfen) 1 1/2 Stunden durchgezogen und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Danach hat noch sein DJ aufgelegt, das war auch nicey nice, ich glaube ich hab in meiner Stadt noch nie so guten Hip Hap gehört beim weggehen...
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      Sohn der Medusa, Pegasus' Bruder
      Fickt eure beschränkte Meinung von Hip-Hop, ich kenne nur circa 5 Lieder von 2Pac
    • RE: Konzert Reviews

      Hab mir gestern Teesy mit Support Act Namika in der Garage Saarbrücken angeschaut.
      Tja was soll man sagen, die Alte kommt live genauso rüber wie auf Platte oder in Interviews: leicht affektiert, technisch gut, etwas unbeholfen im Umgang mit dem Publikum undohne wirkliche Ausstrahlung, da konnte auch der Booty-shake mit ihrer Support Sängerin nichts reissen. Die Teenys in der ersten Reihe haben trotzdem laut und fröhlich "Lieblingsmensch" mitgesungen.

      Teesy (mit Band) hat mir richtig gut gefallen. Stimmlich live absolut überzeugend und mit mehr Power und Feeling als auf Platte und hat sich auch von der nur mäßig gefüllten Halle nicht demotivieren lassen. Sehr sympathisch, dass sein Support Sänger mit Boyband Charme auch nen Song performt hat, bei dem Teesy dann als Support wirkte. War zwar alles in allem n femines Konzert mit locker 80% Frauen (50% Teeny) aber kam null peinlich rüber und hatte nen hohen Unterhaltungswert.
      Meinem Mädchen hat's gefallen und mir auch. Würd ich weiterempfehlen.
    • RE: Konzert Reviews

      Deafheaven mit Myrkur als Vorband im Gebäude 9 in Köln

      Zur Vorband kann ich leider nicht viel sagen. Der halbe Liter Augustiner Hell für 1,60 am Kiosk hat die 0,3 Staropramen für 2,80 im Laden geschlagen.
      Die letzten zwei Songs, die ich noch mitbekommen habe, waren in erster Linie so sphärisches Gesinge mit härten Passagen drin. Kann man sich geben, muss man aber nicht. Ich schätze mal, die haben ca. eine halbe Stunde gespielt. (Fun Fact: Die Sängerin hatte auch schon ein Auftritt in einem  The Lonely Island Video.
      Umbau und Soundcheck waren ziemlich kurz. Wer also plant pissen, saufen und rauchen zu gehen, der sollte zusehen, dass er mind. zwei Dinge davon gleichzeitig erledigt.
      Deafheaven waren ziemlich fett. Ich bin mit nicht 100% sicher aber ich glaube sie haben das gesamte New Bermuda Album in entsprechender Reihenfolge und noch zwei andere Songs gespielt, wobei eins davon die Zugabe war.
      Was mich vor allem beeindruckt hat, war die Präzision mit der gespielt wurde. Das hat sich teilweise echt wie von Platte angehört. Der Schlagzeuger war richtig krass. Der Freund von mir, mit dem ich da war, der auch selber trommelt, lag mir damit die gesamte Rückfahrt in den Ohren.
      Ich kann Newbee und allen anderen, die die Tour noch besuchen wollen nur wünschen, dass der Mensch, der für den Sound verantwortlich war von der Band gestellt wurde und nicht hauseigen war, den der Sound war für ein Konzert dieses Kalibers überragend. Selbst beim härtesten Geknüppel hat man meistens alles klar verstehen können.

      Empfehlung meinerseits.

      edit: Spielzeit schätze ich auf 75 Minuten. Habe nicht wirklich auf die Uhr geguckt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von rudibudi ()

    • Ich war gerade auf dem "Labyrinth"-Tourauftakt von Kontra K in Erlangen.
      Support waren die 089ers aus München. Vielleicht war es auch eine Kanackenversion von 187 Rasselbande. Fünf Lieder haben sie gespielt, vier davon waren vom Beat her ziemlich nice, über die Texte kann ich nicht allzu viel sagen, da scheinbar keiner der drei Jungs wusste wann sein Part kommt und jeder einfach immer irgendwas rumgebrüllt hat. Ohne Sinn und Verstand. Einer hatte allerdings ne ziemlich agressive tiefe Stimme, das war super. Mit ihrem letzten Track haben sie sich dann noch lächerlich gemacht (Mein Handy, es klingelt, es klingelt, es klingelt, es klingelt, doch ich geh nicht ran, weil ichs kann, weil ichs kann, weil ichs kann, es klingelt, es klingelt, es klingelt, es klingelt, schalt den Flugmodus an).
      Weiter ging es mit Rico. Kontra erwähnt ja in jedem Interview, dass Rico Supportact ist und Lieder seines kommenden Albums präsentiert. Rico hat auch tatsächlich 3 Lieder angespielt (so ca. eine bis eineinhalb Minuten pro Track) und schon war er wieder verschwunden.
      Dann kam Kontra K, war gewohnt gut. Kontra wie immer sehr sympathisch und mit viel Spaß an der Sache. Lieder dank Livedrummer und Gitarrist mit sehr sehr viel druckvoller als auf dem Album. Vor allem der Gitarrist verleiht den Songs durch harte Riffs oder Postrock-Melodien nochmal einen ganz eigenen Charakter.Bei Lieder wie "Spring" oder "Adrenalin" hat die Halle auch nur noch gebebt, richtig gute Stimmung.
      Fokus der Setlist lag wie zu erwarten auf Labyrinth und Aus dem Schatten ins Licht. Auch Was die Zeit bringt und 12 Runden hat ein paar Slots in der Liste gefunden, älteres Zeugs kam leider zu kurz. "Tunnelblick" war der einzige alte Track, sofern man das noch als alt bezeichnen mag.
      Highlight war "Wie könnt ich", die Parts hat Kontra Accapella gerappt, sehr tight und sehr schnell, ich war echt beeindruckt. Im Refrain sind die Instrumentalisten dann dazugekommen, hat gut gepasst.

      Mit dem Charterfolg hat sich natürlich das Publikum komplett gewandelt. Ich war mit 26 definitiv einer der ältesten Besucher, Altersdurchschnitt lag vermutlich bei 16 oder jünger. Hunderte Mädels die aussahen wie 12, paar Jungs die nicht älter waren als 11 und ihre Eltern dabeihatten. Overkill waren drei Jungs, geschätzt zwischen 10 und 14 mit ihrem Vater direkt vor mir. Die 089ers haben das Publikum angestiftet "Fuck Cops" zu rufen. Die Kiddies haben verstohlen zu ihrem Dad geschaut und dann leise auch mal Fuck Cops gesagt bevor sie wild kichernd wieder ihre Handys gezückt haben um verwackelte Videos vom Hinterkopf ihres Vordermannes zu machen. Als sie bei "Fels in der Brandung" dann auch noch alle nacheinander ihren Dad umarmt haben musste ich Platz wechseln.
      Werde mir in Zukunft wohl trotz überragender Liveleistung zweimal überlegen ob ich mir sowas antun will.
    • gatman schrieb:

      gibt doch kein rapkonzert wo man unbeschämt als über 20 jähriger aufkreuzen kann?
      talib kweli, mos def, jay z...
      And this is what it said: After the first and the second world wars
      You'd think us europeans couldn't take it no more
      But we built up and tore down the Berlin wall
      Only to build up a new and improved around our crumblin' Fort - Europa.

    • AugusteDupin schrieb:

      Jop, aber Deutschrap ist sicher schwierig bis unmöglich. Vielleicht Dendemann oder so.
      Genau da kann man ihn ohne sich zu schämen.... :mond:

      Stell dir vor man sieht wie du da rein gehst oder man findet anders heraus man war auf 1 Dendemann Konzert.

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      Das ist Raptalk du Opfer hier sind alle zugekokst.Auf deiner Seite hingegen ist jeder einzelne ein Hurensohn

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